Aktuelle Erkenntnisse zur Emission von Feinstaub aus Pelletheizungen
Die neuste Studie der Austria Bio Energy zeigt deutlich, dass moderne Holzheizungen keine "Dreckschleudern" sind und nicht maßgeblich zur Feinstaubporblematik beitragen. Einzig ältere Anlagen und die derzeit sehr beliebten "Kaminöfen" bilden eine Ausnahme.
| NEU: KÖB Feinstaubfilter |
Im Folgenden nun einige unkommentierte Ausschnitte aus der Studie. Die gesamte Studie können Sie hier als PDF (236kB) herunterladen.
Anteil der Holzheizungen an der aktuellen Feinstaubbelastung
Forschung und Entwicklung haben zu einergrundlegenden Verbesserung der Emissionen von Holzheizungen geführt.
Bei Holzheizungen konnten wir in den vergangenen 15 Jahren durch völlig neue Verbrennungstechnologien und eine elektronische Kontrolle des Verbrennungsprozesses maßgebliche Emissionsverringerungen erzielt werden.
Die folgende Grafik zeigt die Emissionen von neu in den Markt gebrachten Holzheizungen, die an der Bundesanstalt für Landtechnik Wieselburg gemessen wurden. Sie zeigen eine signifikante Reduktion
der Emissionen der gemessenen Holzkessel. Diese Emissionsreduktionen brachten einerseits eine dramatische Reduktion der unverbrannte Kohlewasserstoffe – der gesundheitsschädlichen Abgase klassische Holzheizungen, aber auch eine enorme Reduktion von Kohlenmonoxid und Staubemissionen.
Staubemissionen von Holzkesseln im Vergleich
Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub
Aufgrund der hoch entwickelten und elektronisch kontrollierten Verbrennungstechnologie enthält der Feinstaub, der aus Pelletheizungen emittiert wird, weniger als 1 % Ruß. Emittiert werden in erster Linie Kaliumchlorid und Kaliumsulfat – Substanzen, die im Körper in großen Mengen vorkommen, die leicht wasserlöslich sind und sich daher nicht dauerhaft in der Lunge ablagern können. Aktuelle Studien, die die Toxizität der Feinstaubemission von Pelletheizungen mit der Toxizität von Dieselruß verglichen, kommen zu dem Schluss, dass die gesundheitliche Gefahr, die von Dieselruß
ausgeht, mindestens 5 mal so hoch ist, wie die von Feinstaub aus Pelletheizungen ausgehende Gefahr. Entsprechend wären die emittierten Emissionsmengen daher auch in dem Gefährdungspotential um einen Faktor 5 niedriger einzustufen, als es der reine Mengenvergleich nahe legt.

